Christian Jörg Zink
Kunst- und Kulturvermittlung

Zeichnung einer gothischen Altar-Ornamentik

Raffael oder die Perfektion der Malerei

Mit dem vor 500 Jahren verstorbenen Raffael erfuhr die Malerei der Hochrenaissance ihre absolute Blüte. Klarer Bildaufbau, harmonische Farbgebung und realistische Wiedergabe auch kleinster Details prägen seine berühmten Werke der Tafelmalerei. Die in den letzten Lebensjahren entstanden Wandmalereien für die Räume Julius II. im Vatikan und der Villa Farnesina hingegen faszinieren mit Manierismen, Anspielungen und Kryptoporträts.

Freitag, 20. November 2020, 10.15 bis 11.45 Uhr

Ort: VHS Erlangen, Friedrichstr. 19, Historischer Saal

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Tilman Riemenschneider

Grandios ist der Realismus seiner Figuren. Keinem anderen Bildschnitzer im süddeutschen Raum um 1500 gelang eine solch fantastische Wiedergabe individueller Gesichter, Hände und Gewänder. Von Würzburg aus dominierte Riemenschneider mit seinen Arbeiten in Holz und Stein den mainfränkischen Raum. Als einer der ersten verzichte er auf die farbige Fassung seiner monumentalen Schnitzaltäre und entwickelte ein neues Figurenideal in der Kunst des Spätmittelalters.

Freitag, 18. Dezember 2020, 10.15 bis 11.45 Uhr

Ort: VHS Erlangen, Friedrichstr. 19, Historischer Saal

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Caravaggio – Revolutionär der Malerei und enfant terrible der römischen Gesellschaft

Die Provokation seiner Bilder war absolut. Biblische Szenen spielen auf den Straßen Roms, Prostituierte und Stricher standen Modell für Apostel und Heilige. Mittels extremem Hell-Dunkel und dem Einsatz intensiver Lichtquellen wird der Blick auf das Wesentliche gelenkt. Caravaggios Malerei provozierte – Sympathisanten und Gegner standen sich unversöhnlich gegenüber.

Freitag, 15. Januar 2021, 10.15 bis 11.45 Uhr

Ort: VHS Erlangen, Friedrichstr. 19, Historischer Saal

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Sandro Botticelli und die Einführung mythologischer Bildthemen in die Malerei

Beeinflusst vom Neoplatonismus war Botticelli der erste Renaissancemaler, der umfangreich auf die Mythologie zurückgriff und damit das Themenspektrum enorm erweiterte. Dabei ging es ihm weniger um die rein bildliche Umsetzung klassisch-antiker Mythen, sondern vielmehr um die Erweiterung auf allegorischer und zeitgeschichtlicher Ebene. Vor diesem Hintergrund sind Werke wie „Geburt der Venus“, „Primavera“ oder „Die Verleumdung des Apelles“ zu sehen und zu deuten. Auch die Gattung des Porträts erfuhr zahlreiche Neuerungen, wie Kurtisanen- und Kryptoporträts zeigen.

Freitag, 12. Februar 2021, 10.15 bis 11.45 Uhr

Ort: VHS Erlangen, Friedrichstr. 19, Historischer Saal

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