Christian Jörg Zink
Kunst- und Kulturvermittlung

Zeichnung einer gothischen Altar-Ornamentik

Der städtische Platz – Von der Antike bis in die Neuzeit

Bereits Griechen und Römer schufen mit Agora und Forum einen plan­mäßigen Stadtmit­telpunkt, der alle wichtigen politischen, religiösen und wirtschaftlichen Institutionen ent­hielt. Die Anlage des mittel­alterlichen Marktplatzes baut darauf auf. Mit der Renais­sance kommen neue Leitideen wie Symmetrie und Regel­mäßigkeit dazu. Die barocke Planstadt definiert sich von ihren Plätzen und Straßen­achsen ausgehend.

Montag, 19. November 2018, 19.30 Uhr

Ort: Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg e. V., Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6

Kosten: € 5,-

Keine Anmeldung notwendig!

Giorgio Vasari – Architekt, Maler und Kunsthistoriker

Vor 450 Jahren erschien die zweite Auflage von Vasaris „Vite“. Die Vor­stellung der wichtigsten italienischen Künstler und die Beschreibung ihrer Werke stellt den Anbe­ginn der Kunst­geschichte dar. Aber auch als Maler und Hofarchitekt der Medici in Flo­renz hinterließ Giorgio Vasari be­deutende Spuren. Er kon­zipierte die Uffizien als mo­dernen Verwaltungs­komplex und war für die Neugestal­tung der Innenräume des Palazzo Vecchio verantwortlich.

Freitag, 07. Dezember 2018, 19 Uhr

Ort: Dante Aligheri Gesellschaft e. V., Heilig-Geist-Haus, Hans-Sachs-Platz 2, Raum 405

Kosten: € 6,-

Keine Anmeldung notwendig!

Christliche Kunst im nördlichen Hochland von Äthiopien

In der Antike war das Reich von Axum, mit engem Kontakt zur arabischen Halbinsel, der mächtigste Staat im subsaha­rischen Afrika. Paläste und prächtige Grabanlagen mit den berühmten Stelen zeugen davon. Lalibela mit seinen faszi­nierenden Felsenkirchen war Zen­trum des mittelalter­lichen Äthiopien. Paläste und Klöster prägen die neuzeitliche Residenzstadt Gondar.

Montag, 14. Januar 2019, 19.30 Uhr

Ort: Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg e. V., Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6

Kosten: € 5,-

Keine Anmeldung notwendig!

Die Burgen Friedrich II. in Apulien

Unter Friedrich II. wurde Apulien zum Mittelpunkt des süditalienischen Königreiches. Der hochgebildete und viel­seitig interessierte Staufer ließ entlang der adria­tischen Küste in Trani, Bari und Brindisi be­ein­druckende Wehrbauten errichten. Die Burgen im Lan­desinneren wie Gioia del Colle dienten seiner Lei­denschaft, der Falkenjagd. Bis heute rä­tselhaft – das grandiose und absolut regelmäßige Castel del Monte.

Freitag, 18. Januar 2019, 19 Uhr

Ort: Dante Aligheri Gesellschaft e. V., Heilig-Geist-Haus, Hans-Sachs-Platz 2, Raum 405

Kosten: € 6,-

Keine Anmeldung notwendig!

Caravaggio – Revolutionär der Malerei und enfant terrible der römischen Gesellschaft

Die Provokation seiner Bilder war absolut. Biblische Szenen spielen auf den Straßen Roms, Prostituierte und Stricher stan­den Modell für Apostel und Heilige. Mittels extremen Hell-Dunkel und dem Einsatz intensiver Lichtquellen wird der Blick auf das Wesentliche gelenkt. Caravaggios Malerei provozierte – Sympathi­san­ten und Gegner standen sich unver­söhnlich gegenüber.

Freitag, 15. Februar 2019, 19 Uhr

Ort: Dante Aligheri Gesellschaft e. V., Heilig-Geist-Haus, Hans-Sachs-Platz 2, Raum 405

Kosten: € 6,-

Keine Anmeldung notwendig!